Du schreibst
Woran du baust, wo es klemmt, was du dir erwartest. Drei Sätze reichen. Kein Formular, keine Bedarfsanalyse, kein Funnel.
Die Ausbildungen bei Apple lagen in London, Cork, Cupertino und Amsterdam. Das Leben liegt in Ligist.
Ich baue seit 1998. Seit 2009 als Unternehmen. Wenn du gerade etwas Eigenes aufstellst, setze ich mich daneben und sage dir, was ich sehe — auch dann, wenn es dir nicht gefällt.
Eine Seite über einen Menschen ist schnell geschrieben. Deshalb steht die Liste vorn — nachprüfbar, ohne Superlative, ohne Zahlen, die niemand kontrollieren kann. Wenn dich das nicht überzeugt, sparst du dir die nächsten sieben Kapitel.
Das meiste davon ist neben etwas anderem entstanden. Das ist kein Zufall. Das ist die Methode.
Ich verkaufe dir keine Methode. Ich verkaufe dir jemanden, der weiß, wie es sich anfühlt, wenn etwas nicht starten will.
Ich verkaufe hier keine Dienstleistung. Ich stelle vor, wer ich geworden bin — und du entscheidest danach, ob du mit so jemandem arbeiten willst.
Daniel Angerer. Aufgewachsen in der Weststeiermark. Unternehmer, Consultant, Hundezüchter und -trainer. Inhaber der Lunar Lupus e.U. in Ligist. Präsident des Wolfhundeclub Österreich. Rassevertreter für den Tschechoslowakischen Wolfhund in Österreich.
Direkt. Hart. Schonungslos ehrlich — mit Verständnis, ohne Streicheleinheiten. Sarkasmus, Zynismus und verdeckte Botschaften sind hier ein No-Go. Ehrlichkeit wird vorausgesetzt. In beide Richtungen.
Die internationale Arbeit hat immer gezogen. Geblieben bin ich hier: stolzer Österreicher, stolzer Steirer. Ligist, nicht weil die Welt zu klein war.
Über 180 Zertifikate. Und trotzdem Ligist. Das ist keine Bescheidenheit, das ist eine Entscheidung — sie kommt im vierten Kapitel wieder.
Ich bin ein Hardliner. Das ist kein Etikett, das ich mir umhänge, sondern die Beschreibung dessen, was passiert, wenn man mit mir arbeitet: es gibt eine Linie, sie ist vorher bekannt, und sie verschiebt sich nicht, weil jemand unglücklich schaut.
Ich bin allergisch auf Dummheit und auf Kindergartengehabe bei Erwachsenen. Nicht auf Nichtwissen — Nichtwissen ist der Normalzustand, mit dem jeder anfängt, ich eingeschlossen. Sondern auf das Festhalten daran, nachdem die Antwort danebenlag.
Ansagen werden mit Fakten untergraben. Wer hier etwas behauptet, bekommt keine Gegenbehauptung, sondern die Zahl, die Quelle oder das Gerät, an dem man nachsehen kann. Das gilt in beide Richtungen: widerlegst du mich so, habe ich dazugelernt — und sage das auch.
Wenn es etwas nicht gibt, wird es gemacht. Aus diesem Satz sind eine Zuchtstätte, eine Filmmarke und eine IT-Marke entstanden. Er klingt nach Motivationsposter und ist in Wahrheit die unbequemste Zeile dieser Seite — weil er die Ausrede „gibt es nicht“ ersatzlos streicht.
Genauso gehe ich ins Coaching. Genauso sind die Ausbildungen entstanden: vom Final Cut Pro Trainer für Filmschnitt auf Studio-Niveau bis zu den Trainerqualifikationen für IT-Belange — Support Professional, Technical Coordinator, Mac Integration Basics.

Warum bleibt jemand, der überall hätte bleiben können?
Bevor es Lunar Lupus gab, gab es Brick. Dann Lee. Und Wolfgang. Die Hundeschule hat niemand in Rechnung gestellt.
Zuerst Brick. Deutscher Schäferhund. SchH3. Lawinenhund. Trümmerhund. 1988 im Einsatz in Armenien, beim grossen Erdbeben. Ehrungen. Rettungshundebrigade. Er lebte bis Mitte, Ende 1991 — dem Jahr, in dem ich geboren wurde.
Zwei Jahre Lücke. Dann Lee vom Altsteirerhof, 1993 bis 2002, ebenfalls SchH3. Ich war zwei, als Lee einzog.
Wolfgang: Macher, Lehrer, strenger Vater mit Verständnis für individuelle Entfaltung — unter Einhaltung aller Pflichten im Haus. Autodidaktik in die Wiege gelegt. Ausnahmetalent bei Autos und Hunden. Alles, wenn man es ihm einmal zeigte. Niemals einen Computer angegriffen.




Was sucht ein Hund unter den Trümmern von Armenien?
Frag mich nach Brick. Frag mich nach Wolfgang. Die Seite zu ihren Ehren heisst Heritage.
Sieben Jahre. Ein Computer. SUSE Linux.
Kein Kurs. Kein Onkel, der „mal zeigt“. Ein Kind in der Weststeiermark und ein System, das nichts schenkt. Wer so anfängt, lernt früh: Bauen heisst lesen, zerlegen, wieder zusammenbauen — und niemandem die Schuld geben, wenn es nicht startet.
Selbermacher. Fertigmacher: wer anfängt, zieht durch.
Die Führerscheine des Vaters wurden bei mir Zertifikate. Der Wille, Neues zu lernen, blieb. Genetik? Vermutlich. Zumindest Familie, gelebte Praxis. Die restlichen Jahre stehen in der Geschichte.
Dieses Kapitel hat absichtlich kein Bild. Es gibt keine Fotografie von einem Kind, das um zwei Uhr früh eine Partitionstabelle repariert.
Der Ring, an dem Wolfgang Diensthunde führte, lag schon hinter ihm, als ich zur Welt kam: Österreichring 1984.
Grossereignisse absichern heisst, dass niemand merkt, dass du da warst. Das ist eine Haltung, die man schwer erklärt und leicht erkennt — und die ich später in jedem Projekt wiedergefunden habe, das gut gelaufen ist.



Aus der Wiege wurde eine Zuchtstätte, aus der Zuchtstätte eine Filmmarke, aus der Filmmarke ein Unternehmen mit fünf Türen.
Das Wort Alpha-Wolf markiert hier niemanden. Es ist veraltet. In einem Wolfsrudel lenken die Hündinnen. Der grosse Rüde führt aus. Wer führen will, sollte das aushalten.

Lupetti bleibt die IT — hoch exklusiv, neue Mandanten nur auf Bewerbung. lunarlupus.at bleibt die Beratung für bestehende Firmen. lunarlupus.com bleibt die Filmarbeit.
Hier geht es um etwas anderes: um junge Menschen, die etwas Eigenes aufstellen. Und um die Geschichten, die man braucht, bevor man das tut.
Diese Seite ist nicht die fünfte Agentur. Sie ist der Ort, an dem erklärt wird, warum die anderen vier existieren.

Nirgends steht, was so ein Leben kostet. Also steht es hier.
Brick starb in dem Jahr, in dem ich geboren wurde. Die Schule, die mich geprägt hat, habe ich nie selbst erlebt. Ich habe sie über Wolfgang bekommen, aus zweiter Hand, mit allem, was dazugehört.
Die erste Hündin wurde vergiftet. Das ist ein Satz von vier Wörtern. Frag mich, wie lange er gebraucht hat, bis er nur noch vier Wörter war.
Eine Hündin blieb zweimal leer. Ich habe weitergemacht. Nicht aus Sturheit — aus der Rechnung, dass Aufhören teurer gewesen wäre als weitergehen.
Ligist statt Cupertino. Über 180 Zertifikate und eine Adresse mit Hausnummer 137. Jedes Jahr die Möglichkeit zu gehen, und jedes Jahr die Entscheidung zu bleiben. Eine Entscheidung, die man einmal trifft, ist billig. Diese hier wird jährlich bezahlt.
Und dann steht man wieder auf. Rückschläge sind hier keine Pointe, sondern der Normalfall: eine vergiftete Hündin, zwei leere Hitzen, abgesagte Projekte, Marken, die erst im zweiten Anlauf getragen haben. Was daraus entstanden ist, ist keine Härte gegen andere — es ist die Gewöhnung daran, dass der Boden manchmal weg ist und dass man ihn selbst wieder einzieht.
Ich erzähle das nicht, damit es dir leidtut. Ich erzähle es, weil du wissen sollst, woher die Ruhe kommt, wenn bei dir etwas kippt.

Die Antworten stehen nicht alle auf dieser Seite. Genau deshalb darfst du schreiben.

Du baust. Ich nehme dir die Arbeit nicht ab. Das ist der Unterschied zu einer Agentur — und der Grund, warum diese Seite .dev heisst: hier wird gebaut. Von dir.
Für Leute, die etwas Eigenes aufstellen: ein erstes Unternehmen, ein Produkt, ein Team, das noch keinen Namen hat, der trägt. Du brauchst jemanden, der schon gebaut hat.
Ich coache genauso, wie ich arbeite. Die Linie ist vorher bekannt, Ansagen werden mit Fakten untergraben, und wenn es etwas nicht gibt, bauen wir es. Wer das für zu hart hält, hat recht — und sollte jemand anderen fragen.

Woran du baust, wo es klemmt, was du dir erwartest. Drei Sätze reichen. Kein Formular, keine Bedarfsanalyse, kein Funnel.
Ehrlichkeit ab dem ersten Satz, in beide Richtungen. Wer zwischen den Zeilen spricht, weil er die Zeile nicht aushält, ist hier falsch — und erfährt das im ersten Gespräch, nicht im dritten.
Ich sitze daneben und sage, was ich sehe. Im Alltag, nicht im Seminarraum. Die Arbeit bleibt bei dir — sonst gehört dir am Ende nicht, was dasteht.
Ab 2022 habe ich genau das im Angestelltenverhältnis geübt, während die Selbstständigkeit weiterlief: Führung im 1st- und 2nd-Level-Support, Aufbau und Coaching von Lehrlingen und lernschwächeren Kolleginnen und Kollegen, De-Eskalation. Im selben Jahr eine unterstützende Beziehung — Quality Time, ein Kalender, der geführt werden muss, weil Stunden endlich sind.
Das ist keine Methode aus einem Buch. Das ist gelebte Praxis.
Was baust du — und was lässt du dir abnehmen, obwohl du es selbst können müsstest?
Du brauchst niemanden, der dir die Arbeit abnimmt. Du brauchst jemanden, der dich nicht anlügt, wenn sie schlecht ist.

Fünf Türen, eine Handschrift. Wenn du wissen willst, ob das alles zusammenpasst, sieh es dir an — und sag mir, wenn es das nicht tut.
Coaching für Leute, die selbst bauen. Schreib mir, woran du baust und wo es klemmt. Drei Sätze reichen.
Du bekommst eine ehrliche Antwort — auch die, dass du mich dafür nicht brauchst. Das ist keine Verkaufstaktik. Das ist die Bedingung.